Ich bin keine Aufgeberin und war fest entschlossen, mich dieser Herausforderung zu stellen. Doch jede Lösung, die ich ausprobierte, war wie der Versuch, Wasser in einem Sieb festzuhalten. Die Schmerzmittel verschafften nur vorübergehende Linderung, brachten aber auch eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich.
Sie fühlten sich wie eine kurzfristige Lösung an, die den Schmerz lediglich maskierte, anstatt die Ursache des Problems anzugehen.
Als ich erkannte, welche Schäden sie meiner Leber zufügen konnten, stellte ich ihre Einnahme komplett ein.
Als Physiotherapeutin dachte ich, die logischste Lösung wäre es, mich selbst zu behandeln.
Das schien zunächst machbar, aber die praktische Umsetzung sah anders aus.
Es war unmöglich, die Therapie an mir selbst durchzuführen, und die nächste Therapeutin war mehr als drei Stunden entfernt – regelmäßige Sitzungen waren also undenkbar.
Selbst Bewegung, die ich sonst immer als Lösung für Unbehagen genutzt hatte, brachte keine Linderung. An manchen Tagen war der Schmerz so unerträglich, dass sich selbst ein kurzer Spaziergang wie ein Marathon anfühlte.
Ich war gefangen in einem Teufelskreis aus Schmerz und Verzweiflung, meine Beweglichkeit nahm allmählich ab und meine Frustration wuchs.
Verzweifelt auf der Suche nach einer Lösung, wandte ich mich pflanzlichen Heilmitteln zu. Die Vorstellung einer natürlichen Lösung ohne Nebenwirkungen klang vielversprechend. Doch die Realität sah anders aus. Die Kräuterumschläge zeigten kaum Wirkung gegen meine Schmerzen.
Außerdem war es eine große Herausforderung, alle notwendigen Kräuter zu besorgen. Jeder gescheiterte Versuch hinterließ mich noch frustrierter, und ich begann mich zu fragen, ob der Rest meines Lebens ein endloser Kampf gegen diese zermürbenden Schmerzen sein würde.